Wir beraten uns mit dir: im Laden, am Telefon, per E-Mail

Komm vorbei:
dienstags      10-13 Uhr
donnerstags 11-14 Uhr

Ruf an:
0421 - 69  98  62  61
0421 - 69  98  62  62

Schreib uns:
zores@riseup.net

Telefonberatung gibt’s auch beim Bremer Erwerbslosenverband (BEV):
Mo. 14-16 Uhr und Do. 15-17 Uhr: 0177 615 92 74

Wehr dich zusammen mit uns gegen Jobcenter, Ämter, Vermieter*innen und Chef*innen.

Lies hier, wie wir uns gemeinsamen Widerstand und das Beratungscafé eigentlich vorstellen.

Im Beratungscafé triffst du Leute, die Erfahrung im Umgang mit Ämtern, Chef*innen und Vermieter*innen haben, teils aus eigenen Kämpfen, teils durch Mitarbeit in Beratungsstellen. Wir leben selbst von Hartz IV, wurden auf Räumung verklagt oder müssen uns gegen miese Bezahlung im Job wehren. Im Café ist Zeit und Raum, um über die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus zu reden, gemeinsam zu überlegen, was wir dagegen tun können, und uns dann zusammen zu wehren.
Wir prüfen Nebenkostenabrechnungen, setzen unsere Ansprüche auf erträglichere Arbeitsbedingungen durch oder widersprechen Kürzungen beim Arbeitsamt. Manchmal reicht es, Briefe in Bürokrat*innen-Deutsch zu erklären, Unterlagen durchzusehen und zu ordnen oder Widersprüche zu schreiben.
Auch bei Terminen lassen wir uns nicht alleine; wir begleiten uns, weil es uns stärker macht Sachbearbeiter*innen, Vorgesetzten oder Immobilienhaien gemeinsam zu begegnen. All das und vieles mehr machen oder organisieren wir zusammen und schon nimmt der Stress ab und du fühlst dich nicht mehr so machtlos.

Manchmal ist die Sache komplizierter, du brauchst mehr Ruhe bzw. Privatsphäre um sie zu besprechen oder vielleicht noch weitere Informationen oder jemanden, die sich besonders gut mit einem Gebiet auskennt, dann machen wir einen Termin zur vertiefenden Beratung.

Egal ob im Beratungscafé oder bei der vertiefenden Beratung, irgendwann stößt du an die Grenzen der bürokratisch-juristischen Selbstverteidigung, weil die Verhältnisse von den Herrschenden so gemacht sind, dass wir nicht das bekommen, was wir zum Leben brauchen. Dann suchen wir nach anderen Wegen, die wir in der Kollektivberatung aushecken. Das reicht von kleinen Aktionen beim Jobcenter über Öffentlichkeits- und Pressearbeit bis hin zu politischen Kampagnen.

Denn eins ist klar: Die Herrschenden werden weiter versuchen, uns zu unterdrücken, und sie werden die Macht nicht von alleine zerfallen lassen.

Aber klar ist auch: Solange sie nicht aufhören, uns das Leben zu verderben,
solange gibt’s zores.